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Dunedin
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Beitragvon Dunedin » Sa 1. Dez 2018, 16:23

Masterknobel hat geschrieben:Ich habe von dem Thema absolut keinen Schimmer, daher frage ich jetzt einfach mal drauf los... :1026
Wenn ich Bilder bei einem Bilderdienst hochlade, werden dieses ja gewandelt / in einem Code umgewandelt, dass sie in Foren genutzt werden können.
Diesen kopiere ich dann und stelle ihn in meinen Post ein.

Da hat der Bilderdienst ja eine Software für hinterlegt, die Größe, Verwendung, etc bestimmt.
Wie funktioniert das dann bei einem Hosting Service wie Strato, ist dort ebenfalls so eine Software / Programm hinterlegt, wo ich Bilder in das benötigte Format umwandeln kann.?
Oder würde ich dann noch zusätzlich Software dazu benötigen, die Monatlich auch käuflich erworben werden muss.?

Hoffe ich konnte meine Frage so vermitteln, das sie mir auch beantwortet werden kann. :1006


So, gar nicht so einfach, das zu erklären. Man neigt ja immer dazu, von sich selbst auf den Rest der Weil zu schließen und denkt dann immer, Dinge mit denen man täglich zu tun hat, müssten eben auch allen anderen klar sein. Dem ist natürlich nicht so. Ein Kondidor würde sich wahrscheinlich auch darüber wundern, dass ich keine Schwarzwälderkirschtorte hinbekomme.

Sprechen wir also zunächst mal über ein paar Grundbegriffe. ich versuche das möglichst einfach zu machen und werde dabei nicht auf alle technischen Details eingehen. Es soll ja darum gehen, eine greifbare Vorstellung zu bekommen.

Wenn wir mit unserer Digitalkamera ein Bild machen, dann wird dieses Bild auf unserm Speichermedium (SD Karte gespeichert) Das Bild wird in bestimmten Abmessungen gespeichert. So sind das bei meiner Spiegelreflexkamera 4928 x 3264 Pixel. Ein Pixel ist quasi der kleinste Teil eines Bildes. Es sind farbige Quadrate, die wie einem Mosaik im Zusammenwirken ein Bild ergeben. Natürlich sind diese Quadrat/Pixel so klein, dass wir sie als solche nicht wahrnehmen. Wir sehen sie erst, wenn wir in einem Bildbearbeitungsprogramm bis auf die Rasterebene hineinzoomen.

Bild

Neben den Abmessungen haben die Bilder auch noch eine Auflösung oder Punktdichte, das sind bei meiner Spiegelreflexkamera 300dpi. Die Maßeinheit Dpi steht für Dots per Inch, also Punkte pro Zoll. Es sagt also, wie viele Bildpunkte auf einer bestimmten Fläche liegen und entscheidet so über die Detailgenauigkeit. 300 dpi ist die Auflösung, die beim Druck von Fotos verwendet wird, um eben eine genügend hohe Detailgenauigkeit im Druck zu erzielen. Ist die Auflösung geringer, wird auch die Qualtät des Drucks schlechter.

Die Bilder werden im Dataiformat jpg gespeichert. Dieses Format arbeitet mit einer Kompression um die Datei kleiner zu machen, damit wir auch ordentlich viele Bilder auf unsere SD Karte kriegen. Auf die Bildformate komme ich später noch mal zurück.

Von der SD Karte wandert das Bild jetzt auf den PC. Je nach Größe des Bildschirm wird eine bestimmte Bildschirmauflösung empfohlen ich habe einen normal großen 16:9 Monitor für den eine Auflösung von 1920 x 1090 Pixel empfohlen wird. Das heißt ein Bild in dieser Größe würde formatfüllend abgebildet. Computermonitore arbeiten mit 72dpi. Mehr können sie nicht.

Wie groß eine Datei ist, liegt an den Bildinhalten. Enthält das Foto viele Details ist die Datei auch größer. Wenn ich mal so in ein beliebiges Bildverzeichnis auf meinem Rechner schaue, variert die Dateigröße der Originale etwa zwischern 4 und 8 MB.

Nehmen wir mal ein Beispielbild.

Bild

Dieses Bild in einer Größe von 4928 x 3264 Pixel und 300 dpi hat eine Dateigröße von 5,66 MB.
Wahrscheinlich hat es eine Zeit gedauert bis es komplett geladen war.
Klickt mal mit der rechten Maustaste darauf und wählt "Grafik anzeigen". Wenn ihr jetzt noch mal klickt, seht ihr die Originalgröße.

Ein so großes Bild einzubinden macht natürlich keinen Sinn. Es dauert lange bis es geladen ist, auf der InternetSeite wird es eh kleiner angezeigt und die hochauflösenden 300dpi sind Perlen vor die Säue, weil das gar nicht dargestellt werden kann (Es macht natürlich Sinn, wenn ihr Druckvorlagen zur Verfügung stellen wollt, aber nicht, um nur ein paar Bilder zu zeigen

Jetzt skaliere ich es mal herunter auf 1500 x 994 und 72 dpi.

Bild

Es hat jetzt eine Größe von nur noch 242 KB Es ist also gut 23 Mal kleiner als das Original.
(Habe ich ein richtiges Wuselbild, macht es natürlich schon Sinn, das Bild in einem etwas größeren Format zu speichern, weil man sich so auch alle Details besser ansehen kann.)

Hier im Layout des Forums haben wir eine maximale Spaltenbreite von 832 Pixeln.
Wenn ich das Bild jetzt noch mal auf eiine Größe von 800 x 530 Pixel und 72 dpi runterskaliere, ist es nur noch 85,9 KB groß, also gut 66 Mal kleiner als das Original.

Bild

Kommen wir jetzt noch mal auf die Bildformate zurück. Im Internet treffen wir drei Bildformate an
png - arbeitet in der Kompression verlustfrei, Dateien sind recht groß. Pngs haben auch eine Alphakanal (man kann also auch Inhalte freistellen)
gif - komprimiert über eine Reduktion der Farben, von daher eher für flächiges wie Textgrafiken und weniger für Fotos geeignet.
jpg - Dieses Format wird am häufigsten für Bilder benutzt. Es komprimiert, indem es Cluster bildet, gleiche Bereiche also rechnerisch zusammenfasst. Mit stärkerer Kompression wird die Datei kleiner. je stärker komprimiert wird, desto schlechter wird die Qualität des Bildes.

Das erste Bild ist auf 80 % des Ausgangsmaterials komprimiert, hat also noch eine gute Qualität. und ist 85,9 KB groß.

Versuch 2. Hier wurde auf 50 % komprimiert. Die Qualität ist immer noch akzeptabel. Die Größe ist jetzt nur 34 KB!

Bild

Nur um den Bogen mal zu überspannen, komprimiere ich jetzt mal auf 10% Die Datei ist jetzt nur noch 14,9 KB groß, jetzt wird die Qualität aber wirklich schlecht und es bilden sich sogenannte jpeg-Artefakte.

Bild

Masterknobel fragte, ob er ein Bildbearbeitungsprogramm braucht. Diese Frage irritierte mich. Meine spontane Gegenfrage wäre, wie kommt man denn ohne aus? Wenn wir etwas Tolles gebaut haben und es dann fotografieren, wollen wir doch eigentlich auch, dass die Bilder das Optimum rausholen und eben auch der Arbeit gerecht werden.

Bisher haben wir ja nur die Bildgröße verändert, aber aus der Aufnahme lässt sich noch mehr herausholen. Ken Foree lehnt sich hier lachend zurück, dadurch ist er etwas nach unten im Bild gerutscht. Der Leerraum über seinem Kopf ist eigentlich verschenkt. Und es zwingt uns ja keiner, dass wir uns an die ürsprüngliche Kadrierung der Kamera halten müssen.
Dann führe ich noch eine Tonwertkorrektur durch, um das Bild etwas knackiger zu machen, zum Schluß schärfe ich es noch etwas nach. (Figurenfotos sind mir manchmal etwas zu bunt, dann nehme ich die Farbsättigung noch etwas heraus.)

So sieht mein finales Bild dann aus.

Bild

und noch mal vorher:

Bild

Wenn ihr Bilder auf einen Bildserver ladet, bietet dieser euch wahrscheinlich unterschiedliche Formate an. Ob das Original behalten wird oder verworfen wird, liegt am jeweiligen Bildserver, oft bleibt es erhalten und es entstehen weitere Kopie in unterschiedlichen Größen.

Er zeigt Euch dann den Pfad zu der Datei an, also den Weg zu dem Ort, wo das gewünschte Bild im Internet liegt.
Das ist also nur ein Lnk zu dem Bild, das dann in den ImgTag eingebunden wird.
Mein finales Beispielbild liegt also hier:

Code: Alles auswählen

[img]http://mickbaltes.de/afup/digital/bild-5.jpg[/img]


Bilderdienste sind natürlich wunderbar, aber es ist nicht wirklich kostenlos, denn letztlich bezahlen wir überall mit unseren Daten und auch mit Bildern geben wir etwas preis. Jede Google Suche hilft euer Profil zu verfeinern, Google weiß mehr über euch als eure Eltern oder eure Freunde.

Natürlich kann ein Bilddienst auch jederzeit seine AGBs ändern und die Leistung wird plötzlich kostenpflichtig. Im schlimmsten Fall verschwindet ein Bilddienst einfach und mit ihm Tausende eurer Bilder.

Wie sieht es also mit einem eigenen Webspace aus?
Darum geht es dann im nächsten Kapitel.
Bild

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Re: Eigener Webspace

Beitragvon Dunedin » Sa 1. Dez 2018, 16:24

Webspace.
Klar könnte man auch einen eigenen Server betreiben, aber realistischer ist, dass man sich Webspace mietet und eien Hosting-Vertrag abschließt z. B. bei den großen wie 1&1 oder Strato oder auch bei einem kleineren Provider. Natürlich macht es Sinn erst mal mit dem kleinsten Paket anzufangen

https://www.strato.de/hosting/

Mit dem Hostingvertrag und Eurem eigenem Webspace habt ihr quasi eure virtuelle Wohnung im Internet. Damit diese auch gefunden wird bekommt sie eine Adresse. Bei der Anmeldung schaut ihr, ob euer Wunschname noch frei ist. also z.B. masterknobel.de. Nach der Anmeldung geht es relativ flott und die Adresse ist feigeschaltet. Ihr habt jetz euren Platz auf einem Server. und eure URL (Uniform Resource Locator), wie man die Internetadressen abgekürzt nennt. Wir bleiben mal in dem Bild von der Wohnung. Natürlich könnt ihr unter dieser Adresse auch Post sprich Emails empfangen. also etwa unter der Anschrift michael@masterknobel.de

Am Anfang steht diese Wohnung natürlich komplett leer und ihr könnt selbst entscheiden, wie ihr sie nutzen wollt und einrichten wollt. Alles wie ihr wollt in den juristisch erlaubten Grenzen. Wie jede Wohnundg hat auch euer Webspace eine bestimmte Größe. Wenn ihr sie mit riesigen Möbeln zustellt, geht es natürlich schneller, dass ihr keinen Platz mehr habt und entweder was rauswerfen müsst, oder aber die Wohnung vergrößert, also auf das nächst größere Paket upgradet.

Wenn man also riesige Originalbilder in 300dpi an die Wände der Wohnung hängt, sind diese bald voll. Das Beispiel hat ja gezeigt, dass die Ursprungsdatei mit 5,66 MB gleich 66 mal größer ist, als das, was eigentlich benötigt wird. Also ist es eigehtlich Quatsch diese riesigen Lappen hochzuladen. Viel mehr Sinn macht es die Bilder vorher zu optimieren und auf die Endgrößen in 72 dpi mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu bringen.

Natürlich kann man auch das große Original hochladen und auch dieses ins Forum einbinden. Nachteilig sind dann natürlich längere Ladezeiten und dass eure Wohnung 66 mal schneller total voll ist.

Aber wie kommen die Bilder jetzt in Eure Wohnung?
Und was fangen wir mit dem Platz an. Eine Möglichkeit um Bilder auf die Seite zu bekommen ist FTP. Das steht für File Trasfer Protocol. Dazu gibt es Freewareprogramme, mit deren Hilfe ihr euren Heimcomputer mit Eurem Platz im Internet verbinden könnt, um Daten zu übertragen. Ich nutze dazu das Programm FileZilla.

Ihr stellt damit eine sichere Verbindung zum Server her und natürlich habt ihr ein Passwort, um euch dort einzuloggen. Wenn ihr drin seid, sieht das ungefähr so aus:

Bild
(ihr könnt das Bild mit der rechten Maustaste in Originalgröße anzeigen)

Auf der linken Seite seht ihr dann Euren Rechner, (in diesem Fall meinen Rechner) und auf der rechten Seite den Webspace. Man kann die leere Wohnung also so einfach als Lager nutzen. Damit das nicht alles wie Kraut und Rüben in einem einzigen Zimmer bzw. Verzeichnis rumliegt, kann man Ordner anlegen. So nutze ich den Ordner afup für die Bilder, die ich im Forum verlinken will. Hier lege ich weitere Unterordner an, wie zB den Ordner wb18 für die Wettbewerbsbeiträge und vorlhn habe ich den Ordner digital angelegt für die Bilder in diesem Artikel.
Wenn ihr euch den Pfad zum Bild in der URL anschaut seht ihr...

Code: Alles auswählen

http://mickbaltes.de/afup/digital/fz.jpg


meine adresse (URL) und den Pfad durch die Ordnerstruktur bis zu dem Platz, wo ich das Bild fz.jpg abgelegt habe.

Ich nutze den Ordner afup also quasi als Lagerraum für die Bilder, die ich ins Forum stellen will.

Die Ansicht über FileZilla ist natürlich etwas abstrackt weil wir dort nur die Verzeichnisstruktur und die Dateien mit Namen sehen. Die Frage ist, geht das auch eleganter? Kann ich ohne großes Fachwissen auch Galerien wie etwa bei Flicker einrichten und Bilder komfortabel hochladen als Thumbnails in der Vorschau sehen und auch automatisch auf kleinere Formate bringen? Auch das geht. alles was wir brauchen ist einen WordPress Blog einzurichten und die nötigen PlugIns zu installieren. Das kostet nichts extra. Dazu dann mehr in Kapitell 3.
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Re: Eigener Webspace

Beitragvon Dunedin » Sa 1. Dez 2018, 16:25

Bisher haben wir uns ein wenig mit den Bildformaten beschäftigt und damit, wie wir Bilder über FTP hochladen und dann ins Forum verlinken. Kann man so machen, ich mache es auch so, wenn ich Bilder für Beiträge im Forum hochlade. Der Nachteil ist, dass das nicht so übersichtlich ist. Im FTP Programm sehe ich ja nur die Namen der Ordner und Dateien, unlängst habe ich versehentlich einen Ordner im FTP Verzeichnis vom Server gelöscht. Gut wenn man dann ein BachUp hat, um den Ordner wieder herzustellen. Es macht also Sinn, das Online-Verzeichnis auch gespiegelt auf der Festplatte zu haben. Das ist auch hilfreich, wenn ihr mal ein bestimmtes Bild sucht.

Aber es geht auch eleganter ohne weitere Kosten zu verursachen. Das Zauberwort ist hier WordPress. WordPress ist ein kleines System, was für Blogger erfunden wurde. Dabei ist der Grundgedanke, dass der Blogger etwas mit der Welt teilen will, er schreibt über sein Hobby, Reisen, seine Lebensphilosophie, Filme, Musik, Mode oder was auch immer. Damit er das tun kann, will er aber natürlich nicht erst mal lernen, in html , java script und php zu programmieren. WordPress sollte also genau so einfach zu nutzen sein, wie z.B. Einträge in ein Forum zu machen. Mit der Zeit ist WordPress dann natürlich gewachsen und bietet heute den Komfort eines Content Management Systems, hat sich dabei aber die einfache Nutzbarkeit bewahrt.

Wie kommt nun WordPress auf eure Seite?
Von eurem Provider habt ihr ein LogIn bekommen mit dem ihr Euch in den Kundenbereich einloggen könnt. Dort findet ihr dann einen Bereich wo ihr Apps auf eurer Seite installieren könnt. In unserem Beispiel bei Strato heißt dieser Bereich AppWizard.

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Dort gibt es dann einen Button zur Installation von WordPress. Das Ganze kann in wenigen Schritten bewerkstelligt werden und ist keine Raketentechnik. Im wesentlichen muss man nur ein paar Namen für Admin, Verzeichnis und Datenbank sowie ein Passwort vergeben. Wenn WP dann installiert ist, könnt ihr euch auch schon einloggen.

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Ihr seid jetzt im Backend eurer Seite. Die Startseite wird in WordPress Dashboard genannt, hier findet ihr ein paar Infos zur Seite, die uns aber zurzeit erst mal nicht weiter interessieren. Wenn ihr oben auf das Häuschen klickt, könnt ihr zur Ansicht eurer Webseite wechseln oder diese durch Rechtsklick in einem neuen Browser Tab öffnen. Wie ihr seht, hat Eure Seite bereits ein vorinstalliertes Layout. Dieses kann natürlich geändert werden.

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Themes
Die Layouts in WordPress heißen Themes. Davon gibt es Abertausende. Einmal gibt es kostenlose Layouts. Und dann solche, die ein bisschen mehr können und die man käuflich erwerben kann. Eine gute Adresse ist z.B. Themeforest https://themeforest.net/category/wordpress
Hier finden sich Themes die schon auf bestimmte Bedürfnisse zugeschnitten sind, wie Magazine, Seiten für Firmen, Künstler, Hochzeiten usw. Diese Themen kosten je nach Komplexität zwischen 30 und 70 $. Für unsere Bedürfnisse hier reicht aber ein kostenloses Thema aus.

Ihr geht in den Bereich Design und klickt auf Themes. Hier seht ihr welches Theme bei euch installiert ist. In meinem Fall auf der Ghouls Garden Seite heißt das Thema Entrance (habe ich über Themeforest gekauft). Bei euch wird eines der Twenty irgendwas Themen installiert sein.

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Wenn ihr auf das + Pluszeichen klickt landet ihr in einem Verzeichnis mit den zur Verfügung stehenden Themen. Da könnt ihr erst mal nach Herzenslust herumstöbern, euch Details und Vorschauen anzeigen lassen und dann das Theme eurer Wahl mit einem Kick installieren.

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Beiträge & Seiten
Wordpress unterscheidet zwischen Seiten und Beiträgen. Eine Seite ist eine klassische für sich stehende Seite. Oft sind das solche Seiten wie Über mich, About, Mission Statement, Impressum usw.

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Hier seht ihr z.B. die Impressums Seite von Ghouls Garden. Wie ihr seht, habt ihr hier einen Editor, der sich fast von selbst erklärt und der eurem Textverarbeitungsprogramm oder auch der Eingabe im Forum ähnelt.

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Für uns sind aber Beiträge meist wichtiger als Seiten. Das sind die klassischen Blogeinträge, wobei der aktuellste Beitrag immer oben steht. Der Texteditor sieht aus wie bei den Seiten.

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Wenn ihr Bilder in euren Beitrag (oder auch in eine Seite) einfügen wollt, klickt ihr einfach auf den Button Dateien hinzufügen, dann könnt ihr entweder Bilder aus eurer Mediathek einfügen (das sind Bilder die ihr zuvor schon mal hochgeladen habt, ihr findet sie auch unter dem Navigationspunkt Medien)

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Oder ihr wählt Dateien hochladen und könnt jetzt Die Dateien auf eurer Festplatte auswählen.

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Interessant ist noch die rechte Spalte. Ihr könnt hier eure Beiträge Kategorien zuordnen. Auf der District Seite sind das z,B. Previews, Reviews, Features, Kitbashing usw. Diese Kategorien nutze ich dann für meine Navigation.

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Ferner kann ich noch Schlagworte vergeben. Da gebe ich den Hersteller ein ein paar andere Infobegriffe. Die Tags stehen dann immer unter den Artikeln.

Wenn ich hier auf den Hersteller Tag Blitzway klicke...

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...bekomme ich alle Beiträge angezeigt, die ich mit dem Tag Blitzway versehen habe.

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Navigation
Eure Navigation findet ihr unter Design/Menü.
Ihr könnt alles mögliche zu einem Navigationspunkt machen. Im Falle vom District sind das Seiten (Home, Impressum...), Kategorien (Features, Previews, Reviews, Kitbashing...) und ein Individueller Link (Forum)

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Die Elemente in der Menüstruktur könnt ihr frei verschieben und auch hierarchisch ordnen. So ist bei mir unter dem Impressum noch die Datenschutzerklärung als Unterpunkt zu finden, Auf Ghouls Garden hat der Bereich Reviews ein paar Unterpunkte.

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Plugins
Plugins sind kleine Zusatzmodule für weitere Anforderungen. Deshalb sieht ihr in der Navigation im Backend vom District viel mehr Punkte als bei Ghouls Garden. Podlove und Episoden z.B. sind für die Veröffentlichung von Podcasts. Es gibt Plugins für alles mögliche, Formulare, Social Sharing, Review-Sterne, Statistiken usw. Kaum eine Anforderung, die nicht auch durch irgendein Plugin abgebildet werden kann. Zu viele Plugins werden aber irgendwann die Seite möglicherweise verlangsamen. Manchmal beißt sich auch schon mal was, aber wenn ein neues Plugin tatsächlich mal zu einem Konflikt mit Seiteninhalten führen sollte, kann man es auch problemlos deaktivieren.

Die meisten Plugins sind entweder kostenlos oder existieren in einer Light und einer Pro Version (die Geld kostet) Ich bin bisher immer mit der freien Light Version ausgekommen.

Interessant für Bilder Blogs ist natürlich ein Gallery Plugin. Sehr beliebt ist da das NextGEN Gallery PlugIn.
https://de.wordpress.org/plugins/nextgen-gallery/
Es gibt auch weitere Galerien, einfach mal WordPress Gallery Plugin googeln.

Und um Michas Frage nach der Skalierung von Bildern zu beantworten, auch dafür gibt es natürlich Plugins. z.B Insanity
https://enviragallery.com/how-to-resize-wordpress-images-automatically/

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Widgets
Das sind kleine Module die in der Seitenspalte erscheinen. Einige sind Standard einige kommen über das gewählte Theme oder durch ein Plugin hinzu.

Kommentare
WordPress war ja auch zur Kommunikation gedacht, so dass Blogger und Leser sich verständigen konnten. Dafür sind die Kommentare gedacht. Bevor jemand kommentieren kann, muss sein Beitrag von Euch freigegeben werden. Das ist auch gut so, denn 90 % aller Kommentare sind Spam. Deshalb habe ich im District die Kommentar-Möglichkeit erst mal abgeschaltet. Ich stelle sie immer nur für bestimmte Beiträge an, etwa wenn ich eine Frage habe an die Leser. Auch in anderen Blogs die ich hatte gab es bei eingeschalteter Kommentarfunktion nie wirklich viel Kommentare. WordPress ist nach wie vor ein tolles Tool zum Bloggen aber auch für Internetseiten aller Art, auch als persönliches Archiv für Fotos. Das Hobby-Bloggen ist mittlerweile durch Social Media wie Facebook und Instagram etwas aus der Mode geraten, aber das sollte keinen stören, auch unsere alten ehrwürdigen Foren gibt es immer noch und ich ziehe tatsächlich unser Board jeder Facebook Gruppe vor.

Sollte sich jemand von euch tatsächlich dazu entschließen, den beschriebenen Weg zu gehen (man kann eine WP Seite übrigens auch mit mehreren Redakteuren betreiben ;) ) könnt ihr euch natürlich an mich wenden, wenn ihr weitere Fragen habt. Aber als erster Überblick sollte dieser Beitrag ganz gut funktionieren.
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Re: Eigener Webspace

Beitragvon Masterknobel » So 2. Dez 2018, 09:12

Erst einmal ein ganz dickes Danke schön, für deine Erklärungen zu dem Thema, dass alleine sah schon nach einer Menge Arbeit aus. :1007
Denke das ich auch einiges davon verstanden habe und Anfang nächsten Jahres, diesen Schritt gehen werde.
Werde dann bestimmt noch die ein oder andere Frage stellen, die sich während dessen bestimmt ergeben wird. :3003 :1006
Gruß Michael

Wenn der Wille da ist, ist ALLES machbar. :1027


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